SCHENK BERTHOLD
10.08 1905 - 15.03.1944
Werner
Traber, schreibt: «Wollte man ein Standbild der Lauterkeit, Güte und
Rechtlichkeit meisseln, so sollte man ihm die Züge von Berthold
Stauffenberg geben.
Er wusste und entschied intuitiv, was recht war – oft früher als andere,
die später sein Urteil bestätigen mussten.
Ihn beseelte nicht der grosse Schwung der Tat, die in die Welt wirkt. Ruhm
und Ehre lockten ihn nicht. Er hatte Rechtswissenschaften studiert und
gelehrt.
Die Frage nach Recht und Gerechtigkeit zwischen den Völkern war ihm Beruf
und echtes Anliegen geworden. Dafür wirkte er, soweit er konnte, auch im
Krieg, als er im OKM Beamter war. Wort und Schrift waren die ihm
angemessenen Mittel des Handelns.
Dichtung und Kunst waren durch Tradition und eigene Natur Elemente seines
Lebens.
Literatir;
Das Gewissen steht auf./1954
MOSAIK VERLAG • BERLIN -FRANKFURT/MAIN